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noz.de 07.11.2016

Schwarz-Grüne Mehrheit im Bad Laerer Rat

Dr. Stefanie Adomeit

Bad Laer.
Überraschende Allianzen zeichnen sich im neuen Bad Laerer Rat ab. CDU und Grüne wollen sich zusammenschließen, für eine komfortable absolute Mehrheit. Eine Gruppe wollen auch SPD und FDP bilden, gemeinsam erhalten die beiden einzelnen Parteivertreter Fraktionsstatus.
Die Ampel aus Grünen, SPD und FDP hat ausgedient. Es gibt neue Allianzen . Die neun CDU-Ratsmitglieder wollen eine Gruppe mit den zwei Vertretern der Grünen im Rat bilden. Die Machtverhältnisse im Bad Laerer Rat sind damit klar. Das ist erklärtes Ziel der neuen Gruppe: „Als stärkste Fraktion im Gemeinderat stehen wir als CDU in der Verantwortung, eine stabile Mehrheit zu bilden“, erklärt Frank Hiltermann in einer Pressemitteilung. „Dem Auftrag dem Wähler sind wir damit nachgekommen und haben mit den Grünen einen Partner gefunden, der sowohl inhaltlich als auch zwischenmenschlich zu uns passt.“ Konstruktive Gespräche habe man aber auch mit der BBL, der SPD und der FDP geführt.

Chemie stimmt

Die Politik sei in den vergangenen Jahren „insbesondere für die Verwaltung“, so Hiltermann und der Grüne Markus Peters, teilweise unberechenbar gewesen, weil es keine kalkulierbaren Mehrheiten gegeben habe. Aufgaben wie die Sanierung der Sporthallen oder die Schaffung von Bauland seien nur mit berechenbaren Mehrheiten zu meistern.
Peters ist zufrieden: „Die Chemie stimmt. Wir haben im Austausch mit den Ratsmitgliedern der CDU festgestellt, dass wir nicht als reiner Mehrheitsbeschaffer gefragt sind.“ So könne man gemeinsame Ziele für Bad Laer erreichen. Die Grünen hatten zuvor Verhandlungen mit der SPD und der FDP geführt. Vorsitzender der Gruppe ist Hiltermann.
Die Bürger für Bad Laer, stärkste Kraft der vergangenen Wahlperiode und zweitstärkste der jetzigen, werden keine Allianzen eingehen. „Die CDU hatte uns auch gefragt“, erklärt der BBL-Vorsitzende Jörg Grunert auf Anfrage. Für die Bürger für Bad Laer hätten wechselnde Mehrheiten aber durchaus ihren Sinn. „Es muss nicht sein, dass alles schon im Voraus besprochen und abgestimmt wird.“

Entscheidung gehört in den Rat

Das Nein zur Gruppenbildung schließe für die BBL aber keinesfalls Vorgespräche zu wichtigen Themen aus, „die bieten wir natürlich auch der CDU an“, so Grunert. Die entscheidenden Diskussionen und die Entscheidungen gehörten aber in den Ratssaal. „Mehrheiten sollten durch beste Argumente entstehen!“
Alleine bleiben wird AfD-Ratsherr Rüdiger Struck, der an einem der Fachausschüsse als beratendes Mitglied teilnehmen, aber nicht mit abstimmen darf. Der Verwaltungsausschuss ist ihm verwehrt.
Die Vertreter von FDP und SPD, Alois Diekamp und Johannes Mönter, schließen sich zusammen. „Alleine bringt es nichts. Wir bilden eine Gruppe, auch um in den Ausschüssen vertreten zu sein“, erklärte Alois Diekamp auf Anfrage. Zudem kennen sich Mönter und Diekamp aus der vergangenen Wahlperiode von ihrer Zusammenarbeit in der Bad Laerer Ampel. Gesprochen hätte er zuvor mit allen Fraktionen außer der AfD, so Diekamp.

Die konstituierende Ratssitzung beginnt am Donnerstag um 19 Uhr im Bad Laerer Rathaus.

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11. Juli 2016
CDU Bad Laer setzt auf viele neue Gesichter
Kandidatenliste für Gemeinderat und Ortsräte in geheimer Wahl verabschiedet

Mit dem Fraktionsvorsitzenden Frank Hiltermann an der Spitze und vielen neuen Kandidaten geht die Bad Laerer CDU in die Kommunalwahl. Während der jüngsten Mitgliederversammlung haben die Christdemokraten in geheimer Wahl die Liste ihrer Kandidaten für die Gemeinderatswahl und die Wahl der Ortsräte am 11. September verabschiedet.
Insgesamt kandidieren 16 Personen für den Rat sowie 20 für die Ortsräte. „Die Bad Laerer CDU setzt neben vier erfahrenen Ratsmitgliedern auf eine Vielzahl junger Kandidaten aus allen Ortsteilen, die frischen Wind in Fraktion und Rat bringen sollen“, so der CDU-Vorsitzende Johannes Eichholz. Zwei der bisher sechs CDUFraktionsmitglieder treten nicht mehr zur Wahl für den Gemeinderat an.

Es kandidieren: Frank Hiltermann, Christoph Rosemann, Johannes Eichholz, Roland Hemsath, Bernd Rötrige, Henrik Schulte im Hof, Holger Knemeyer, Andreas Muhlack, Carena Wellmeyer, Andreas Rosemann, Andreas Pille, Lukas Eckelkamp, Roman Gartfelder, Hubert Peters, Matthias Mönster und Siegfried Wellmeyer.

Für die Ortsräte kandidieren in
Müschen
: Andreas Muhlack, Matthias Mönster, Tobias Schulte im Hof, Christoph Hoffmann und Hendrik
Knollmeyer.
Remsede: Christoph Rosemann, Hubert Peters, Lukas Eckelkamp, Andreas Rosemann und Christoph Otte.
Hardensetten: Cord Wahlmeyer und Bernd Rötrige.
Westerwiede: Nobert Hellmich, Franz-Josef Pelke, Christian Witte und Markus Sühlmann.
Winkelsetten: Henrik Schulte im Hof, Ludwig Kleine Hörstkamp, Gerd Holkenbrink und Berthold Merschformann.


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Pressemitteilung

NOZ 27.04.2016, 19:51 Uhr
Christian Wichert und André Morgret Bad Laer:
Neue Geschäftsführer für das Sole Vital



Neue Geschäftsführer für das Sole Vital
Christian Wichert und André Morgret sind die neuen Geschäftsführer im Sole Vital. Katharina Holtkötter ist weiterhin Betriebsleiterin. Foto: Andrea Pärschke

Bad Laer.
Überrascht und dann: freudig gespannt. So hat die Belegschaft des Sole Vitals reagiert, als ihnen am Mittwoch die neue Geschäftsführung vorgestellt wurde. Das Ruder übernehmen nun Christian Wichert und André Morgret.

„Erst waren natürlich alle aufgeregt“, beschreibt Betriebsleiterin Katharina Holtkötter die Stimmung der Mitarbeiter, die kurz vor dem Pressetermin bei der Betriebsversammlung informiert worden sind. Dort erfuhren sie, das Christian Wichert und André Morgret nun die Geschicke der Tochterfirma der Gemeinde Bad Laer leiten werden.
„Wir werden allerdings nicht gleich am ersten Tag den ganzen Betrieb auf den Kopf stellen“, sagt André Morgret, der bislang Teilhaber der Ergopartner Gbr in Hasbergen ist. Zunächst alle kennenlernen, Strukturen und Abläufe verstehen, dann behutsam Ideen umsetzen – das ist die Devise nach der die beiden arbeiten wollen. „Es ist wichtig, dass die Basis stimmt, dass wir nach innen gefestigt sind“, sagt auch Christian Wichert, der bislang Geschäftsführer bei reha-aktiv Osnabrück war. Die Aufgabenbereiche sind nicht strikt getrennt, jedoch wird sich André Morgret wohl vor allem den Zahlen widmen, während Christian Wichert das Konzept für das Solevital weiterentwickelt und umsetzt.

Einen Teil des Konzepts gesehen, hat bereits eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe aus drei Ratsherren und dem Bürgermeister, Franz Vollmer. Dieser hatte sich 2015 entschieden, das Solevital nicht mehr weiter als Geschäftsführer zu begleiten. „Ein Schwimmbad in dieser Größenordnung braucht eine Geschäftsführung, die sich ausschließlich darum kümmert“, betonte er bei dem Pressegespräch. In diesem Sinne haben sich schließlich auch Johannes Eichholz von der CDU, Uwe Frerig von der BBL und Holger Nestler von der Bad Laerer Ampel „in sachlichen und konstruktiven Gesprächen“ für eine Doppelspitze entschieden. Die Arbeit der Gruppe wird mit der Wahl der Geschäftsführung jedoch nicht abgeschlossen sein: Die Gruppe wird weiter als Schnittstelle zwischen Gemeinde und Tochterfirma fungieren. Doch die Basis stimmt bereits: „Uns hat das Grundkonzept gefallen“, sagt Johannes Eichholz.
Gesundheit für die ganze Familie soll zukünftig nämlich Leitgedanke des Solevitals werden. Denn das Bad biete Abwechslung für alle Generationen – möglicherweise in Zukunft auch bis hinein in die Arbeitwelt.


Presseinformation Jens Gieseke (CDU):

Europaabgeordneter Gieseke besucht Bad Laer


Bad Laer. Das Motto „In Europa zu Hause“ nimmt die Firma Schuko H. Schulte-Südhoff GmbH wörtlich. Das erfuhr der CDU-Europaabgeordnete Jens Gieseke bei einem Besuch des Unternehmens. „Wir produzieren in zwei europäischen Ländern, aber wir liefern und installieren auf dem ganzen Kontinent,“ so Geschäftsführer Heiko Schulte-Südhoff.



Der Parlamentarier aus dem emsländischen Sögel ist seit zwei Jahren für die Region in Brüssel und Straßburg tätig. CDU-Vorsitzender Johannes Eichholz hatte ihn jetzt nach Bad Laer eingeladen. Für ihn ist der Kontakt zu den Abgeordneten der einzelnen Parlamente wichtig: „Wir wollen zeigen, welche starken Unternehmen hier in Bad Laer tätig sind.“ Für Gieseke sind solche Besuche selbstverständlich. Sein Wahlkreistag begann in Dissen und endete in Bramsche. „Mir ist es wichtig, von den Menschen an der Basis und von den Unternehmern zu hören, wo der Schuh drückt.“ Den Abgeordneten führte allerdings auch ein inhaltliches Interesse zu Schuko. Er ist seit dem Herbst letzten Jahres Berichterstatter seiner Fraktion für das Thema Luftreinhaltung. Genau das ist auch das Kerninteresse der Firma in Bad Laer. „Wir bauen Absaug- und Filteranlagen. Unsere Anlagen zielen darauf ab, die Luft zu filtern und reinzuhalten,“ so Geschäftsführer Andre Schulte-Südhoff.

Beide Unternehmerbrüder stellten mit ihrem Vater und Unternehmensgründer Heinz Schulte-Südhoff die Arbeit des Unternehmens vor. Und sie wandten sich mit einer „Wunschliste“ an den Politiker. Neben fachlichen und unternehmerischen Themen fand sich darunter auch ein aktueller Bezug: „Der Staat muss jetzt schnell dafür sorgen, dass Flüchtlinge die Sprache lernen und schnell mit gezielten Maßnahmen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden,“ so Schulte-Südhoff. Das unterstützt auch Vorsitzender Eichholz: „Dort, wo Menschen schnell in Arbeit kommen, entstehen weniger Konfliktpotenziale und dort gelingt auch Integration wesentlich besser.“ Gieseke unterstützt die Forderungen. Zunächst aber müsse es in Europa zu einer Einigung kommen. Er wolle vor allem für eine Aufrechterhaltung des Schengen-Raumes eintreten: „Wir können doch nicht ernsthaft wieder ein Europa der geschlossenen Grenzen wollen.“ Das belaste ihm zufolge auch die deutsche Wirtschaft massiv.

Gieseke sagte der CDU Bad Laer und der Unternehmerfamilie Schulte-Südhoff seine Unterstützung zu: „Ich habe hier heute leidenschaftliche und innovative Unternehmer kennengelernt.“ Er wolle sich mit einer guten und unbürokratischen Mittelstandspolitik in Brüssel weiter für die Region einsetzen.

(Papenburg, den 24. Februar 2016)

Pressekontakt

Dr. Johannes Lis
Büroleiter von Jens Gieseke MdEP

Europa- und Wahlkreisbüro
Hauptkanal links 42
26871 Papenburg

Tel 0049 4961 9820999
Fax 0049 4961 9820990
Mobil 0049 151 72112764
jens.gieseke-office@ep.europa.eu


30. Januar 2016 – als pdf-Downlod hier

Startschuss für die Sanierung der Sporthallen

Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Bad Laer beantragt, im Haushalt der Gemeinde für 2016 einen ersten Betrag von 220000 € für die Sanierung der Sporthallen, dort insbesondere des Sanitärbereichs bereit zu stellen.

Es ist bekannt, dass insbesondere die Duschen und Umkleidekabinen sowie die Toiletten teilweise abgängig sind, so dass dort Handlungsbedarf besteht. Dem soll mit diesem ersten Ansatz Rechnung getragen werden.

Der Ansatz im Haushalt wird gegenfinanziert durch die der Gemeinde zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) in Höhe von ca. 120000 € sowie eigenen Mitteln in Höhe von 100000 €, die durch den derzeitigen Verzicht auf die Fortsetzung der Stadtsanierung im Bereich Glandorfer Straße/Warendorfer Straße frei werden. Eine Nettoneuverschuldung ist mit diesem Haushaltsansatz nicht verbunden, der Haushalt bleibt ausgeglichen.

Erste Planungen, die in der letzten Wahlperiode vor 2011 begonnen wurden, wurden in der aktuellen Periode leider nicht fortgesetzt. Es ist jetzt intensiv an den Planungen zu arbeiten, damit erste Maßnahmen nach Möglichkeit noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden können.


3. Laerer Wurstebrotessen

Freitag, 29.01.2016 um 19.30 Uhr

Diesen Artikel finden Sie unter: http://www.noz.de/lokales/bad-laer/artikel/664818/wurstebrotessen-der-cdu-bad-laer-einheit-gefragt
Ausgabe: Neue Osnabrücker Zeitung
Veröffentlicht am: 01.02.2016
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Das ist man der Heimat schuldig
Wurstebrotessen der CDU Bad Laer: Einheit gefragt
von Stefan Buchholz

Laers CDU geht eigene Wege. Kulinarisch gemeint. Statt dem regionsweit gereichten Grünkohl, lud man das Parteivolk nämlich zum ebenso deftigen Wurstebrotessen. Für den rhetorischen Aperitif im Schützenhaus von Müschen sorgten Politiker aus dem Kreis, Land und vom Bund.

steb Bad Laer.
Mit Blick auf die Gespräche am Abend rief der CDU-Vorsitzende Johannes Eichholz dazu auf, „über das zu reden, was uns entzweit, weil auch das gute demokratische Tradition ist.“ Hinsichtlich der kommenden Kommunalwahl im Herbst schlug Eichholz aber vor, nicht nur das Trennende zu betonen, sondern darauf zuschauen was eine. „Letztendlich sind wir das unserer Heimat auch schuldig, weil wir anders auch nicht weiter kommen.“

Flugstornokosten
Der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Bäumer dankte Eichholz für seine Mitarbeit im Kreistag. Bäumer kritisierte zudem Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius. „Der trumpft in Berlin immer so auf, als ob er der härteste Hund von der Leine wäre. Und dann kommt er zurück und muss kleinlaut zugeben, dass 70 Prozent aller Abschiebungen gescheitert sind und er im letzten Jahr 160000 Euro für Flugstornokosten ausgeben musste.“

Lübbersmanns Appell
Landrat Michael Lübbersmann teilte mit, dass der Kreis in diesem Jahr 4000 Flüchtlinge erwarte. „Das was wir auf keinen Fall haben sollten, ist zu viel Angst“, meinte Lübbersmann. Die unglaubliche Hilfe, die man durch Ehrenamtliche erfahre, brauche man. „Denn am Ende ist das Betreuen und Begleiten eine gesellschaftliche Aufgabe.“ Lübbersmann appellierte an die Unternehmen, dass sie bei der Unterbringung der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt mithelfen. „Gleich nach der Registrierung muss es sofort weitergehen, denn jeder verlorene Monat schadet der Integration.“

„Historische Aufgabe“
Der CDU-Bundestagsabgeordnete André Berghegger betonte, dass es Deutschland derzeit so gut gehe wie noch nie. Die „historische Aufgabe“ der Flüchtlingsbewegung lasse den momentanen Erfolg aber in den Hintergrund treten. Die Politik müsse den Leuten Hintergründe erklären, transparent sein und Lösungen anbieten. Streit nach draußen honoriere der Bürger nicht, appellierte Berghegger an seine Parteifreunde. „Wir müssen Zuversicht und Geschlossenheit verbreiten und natürlich auch Ideen verfolgen. Und das tun wir auch.“

Ehrungen
Nach dem gemeinsamen Mahl diskutierten die Politiker in Einzelgesprächen mit den gut 60 Teilnehmern über die Flüchtlingsbewegung und lokale Themen. Für 25 Jahre Parteimitgliedschaft ehrte man die Brüder Roland und Dietmar Hemsath. Das silberne Abzeichen bekam Willi Hehmann für 40 Jahre Zugehörigkeit.

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Gemeinderatsresolution gegen Suedkreis-IGS
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Pressemitteilung – 9. September 2015

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Politischer Dämmerschoppen mit Betriebsbesichtigung bei
Fa. Heinrich Wellmeyer

Frank Hiltermann neuer Fraktionsvorsitzender
 

„Mit großer Freude dürfen wir hier jetzt stehen, trotz eines steinigen kommunalpolitischen Weges“ –
Mit diesen Worten lobte der CDU-Vorsitzende Johannes Eichholz den seinerzeitigen Beschluss des Bad Laerer Gemeinderates für die Ansiedlung der Fa. Heinrich Wellmeyer südlich der Umgehungsstraße. Vor allem gelte es, der Familie Wellmeyer ein großes Dankeschön für ihr Bekenntnis zum Standort Bad Laer und ihrer Investition auszusprechen. Für die Fa. Heinrich Wellmeyer war es schon Jahre zuvor an der Warendorfer Straße im Ortskern zu eng geworden. „Wir müssen feststellen, dass sich der mühsame Weg zur Beschlussfassung gelohnt hat. Sonst gäbe es möglicherweise den Fahrzeugbauer Heinrich Wellmeyer nach über 125 Jahren nicht mehr in Bad Laer“, resümierte Eichholz vor den zahlreichen Besucher der Veranstaltung, mit der die CDU einer Einladung von Seniorchefin Marlies Wellmeyer dankbar gefolgt war.

Bevor Gelegenheit bestand, die Betriebshallen in Hardensetten zu besichtigen und anschließend bei Bratwurst und kalten Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen, stellte der CDU-Vorsitzende Johannes Eichholz fest, dass Bad Laer nicht stehen bleiben darf. „Wir dürfen uns auf dem Erreichten nicht ausruhen, sondern müssen stets am Ball bleiben und immer neue Wege suchen, den Ort mit seinen Ortsteilen zu verbessern. So hat sich Bad Laer immer präsentiert und so sollte es auch in Zukunft sein.“

Eichholz teilte weiter seinen Entschluss mit, aus beruflichen Gründen nicht weiter der CDU-Ratsfraktion vorzustehen. „Da ich beruflich stark eingebunden bin, kann ich es nicht leisten, neben dem Parteivorsitz auch der Fraktion im Gemeinderat vorzustehen“, so Eichholz weiter. „Die CDU-Fraktion hat daher als neuen Vorsitzenden in der vergangen Woche einstimmig Frank Hiltermann bestimmt. Ich danke ihm, dass er in diesen Zeiten diese Aufgabe übernimmt.“


Ausgabe: Neue Osnabrücker Zeitung
Veröffentlicht am: 10.09.2015
Thema im Schulausschuss

Bad Laer:

IGS Herausforderung im Schuljahr 2015

von Petra Ropers

Bad Laer. Eine Integrierte Gesamtschule im Südkreis würde enorme Auswirkungen auf die Geschwister-Scholl-Oberschule in Bad Laer haben. Daran ließ Rektor Wolfgang Saltenbrock in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Sport keinen Zweifel.
Die aktuellen Zahlen, die Saltenbrock in seinem Bericht an den Ausschuss vorlegte, untermauern diese Einschätzung. Demnach begann jetzt für 75 Fünftklässler der Unterricht an ihrer neuen Schule. Drei fünfte Klassen wurden eingerichtet. Insgesamt besuchen derzeit 475 Schüler die Oberschule in Bad Laer . Dabei kommen rund 40 Prozent von ihnen aus den umliegenden Gemeinden. „Ohne die auswärtigen Schüler wären wir gerade einmal zweizügig“, errechnete Saltenbrock.

„Deutlich positionieren“
Für Roland Hemsath (CDU) steht überdies fest, dass nicht nur die Oberschule Bad Laer beeinträchtigt, sondern zwei weitere Schulstandorte im Südkreis mit der Einrichtung einer IGS in Dissen sogar akut gefährdet wären: „Wir sollten uns als Gemeinde deutlich positionieren“, forderte er deshalb. Nach Ansicht der Verwaltung wäre eine Informationsrunde für alle Südkreis-Kommunen erforderlich, um vor weiteren Diskussionen für einen gleichen Kenntnisstand zu sorgen.

Herausforderungen
Ohnehin stehen die Schulen – nicht nur, aber auch – in Bad Laer gerade jetzt vor großen Herausforderungen. Denn neben der Inklusion fordere auch eine zunehmende Zahl von Kindern ohne jegliche oder mit nur geringen Deutschkenntnissen die Aufmerksamkeit der Lehrkräfte. Flüchtlingskinder kommen nach zum Teil alptraumhafter Odyssee und ohne Kenntnis des Alphabets in die Schule.

Kooperation
In der Oberschule ist in Kooperation mit der Ludwig-Windthorst-Schule in Glandorf für sie eine Sprachlernklasse eingerichtet, die von derzeit 17 Schülern an drei Tagen in der Woche besucht wird. An den beiden anderen Tagen bleiben sie in ihrem Klassenverband. In der Grundschule fehlt eine derartige Unterstützung bislang weitgehend. Am Einsatzwillen der Lehrer liegt es nicht: Bislang kann ein Antrag auf Einrichtung einer Sprachlernklasse erst ab zehn Schülern gestellt werden.

„Ziemlich allein“
„Man lässt uns damit ziemlich allein“, klagte deshalb Rektorin Marianne Plogmann. Und auch Roland Hemsath kritisierte die bürokratischen Hürden: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass sich das Land nicht stärker engagiert.“ Die Grundschule selbst startete mit fünf ersten Klassen in das neue Schuljahr. Dabei kommt der Jahrgang aufgrund mehrerer, im Rahmen der Inklusion doppelt gezählter Kinder auf rechnerisch 110 Schüler. Der Vorteil für die I-Männchen: Mit 20 bis 21 Schülern sind die neuen ersten Klassen vergleichsweise klein.

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„In der Wasserfurche“ – Bad Laer will Bauplatzbedarf angehen

Bad Laer soll wachsen. Der Rat möchte Bauland ausweisen.

Bad Laer. Künftig will die Verwaltung verstärkt Bebauungsplanungen für neue Wohngebiete vorlegen und anpassen. Das hat der Fachbereichsleiter Planen und Bauen Frank Scheckelhoff jetzt im Planungsausschuss angekündigt – und auf Ausschuss-Wunsch auch die betagte B-Planung „In der Wasserfurche“ im öffentlichen Teil vorgestellt. Einen Aufstellungsbeschluss soll es aber frühestens in der nächsten Verwaltungsausschusssitzung geben, weil der Punkt zunächst nichtöffentlich angesetzt war. Hintergrund der verstärkten Baugrunderschließung sind positive Wirtschaftsaussichten für den Südkreis.

B-Plan seit 1980
Die aktuellste Fassung des B-Plans „In der Wasserfurche“ stammt noch von 1980. Derzeit sei der Bereich zwischen Kurgartenallee und Iburger Straße noch „Acker“, so Scheckelhoff. Neben einer eingeschossigen Wohnbebauung sei darin noch für drei weitere Wohnblöcke an der Kurgartenallee eine zwingend dreigeschossige Gebäudehöhe vorgesehen, weil man damals vor Augen gehabt habe, „dass Bad Laer sehr stark im Gesundheitswesen wächst“. Nun sei vorgesehen, den „nicht mehr ganz zeitgemäßen“ B-Plan zu überarbeiten. Ein Grund, warum er auf Eis lag: Um das allgemeine Wohngebiet zu realisieren, steht noch ein Umlegungsverfahren aus, das die genaue Grundstücksaufteilung zwischen den Eignern klärt. Mit diesen sei bisher keine Einigung erzielt und das Verfahren daher im Frühjahr zunächst eingestellt worden.

Mehr „Handlungsfähigkeit“
Tenor im Planungsausschuss allerdings – es handele sich um eine sehr interessante Fläche. „Wir brauchen dringend weitere Bauplätze“, betont Johannes Eichholz (CDU), das vorgestellte mögliche Wohngebiet „hilft uns beim Bedarf“. So habe die Nachbargemeinde Hilter rund 70 Bauplätze ausgewiesen, „wir machen leider nichts“ – daher sei er für einen Aufstellungsbeschluss. Es sei auch „die Linie der Verwaltung“, diese Fläche zu Wohngebiet zu machen, „um Handlungsfähigkeit zu schaffen“, hielt dem Bürgermeister Franz Vollmer entgegen.

Wirtschaftsentwicklung
Auch Roland Hemsath (CDU) erklärte als „wichtig für unseren Ort, weiteres Bauland zur Verfügung zu stellen, weil wir in einer wirtschaftlich sehr starken Region leben“ mit nahezu Vollbeschäftigung. Als Beispiele führte er die Elektroniksparten-Ansiedlung der Claas-Gruppe in Dissen und die Erweiterung des Landmaschinenherstellers Strautmann südlich der Bielefelder Straße an. „Wir sind in der Pflicht, mehr Einwohner zu gewinnen und müssen uns zügig daran machen, einen entsprechenden B-Plan aufzustellen.“ Auch das Verfahren Westerwieder Weg sollte weiterlaufen. Der vorgenommene B-Plan „ergänzt den Ortskern prima – eine perfekte Fläche für die Ortsentwicklung“ beurteilte Anne Krimphoff (1. Bad Laerer Ampel). Statt „stückchenweise“ einzelne Flächen anzuschauen, ergänzte Johannes Mönter (1. Bad Laerer Ampel), müssten „die Verfahren zügig angestoßen und abgearbeitet werden“. Heinz-Josef Mönter-Meyer (BBL) erklärte aus dem Umlegungsausschuss heraus, es sei auch eine veränderte Erschließung denkbar, weil die Umgehungsstraße die Iburger Straße entlastet habe.

Quelle:
http://www.noz.de/lokales/bad-laer/artikel/597807/bad-laer-will-bauplatzbedarf-angehen


GEMEINDEENTWICKLUNG

Bad Laer fit machen für 2030

Über den richtigen Weg in die Zukunft wird in Bad Laer diskutiert.
Foto: Simone Grawe/Archiv

sp. Bad Laer Nachdem die Studie zur „Gemeindeentwicklungsstrategie 2030“ in Bad Laer vorliegt, sollen die Erkenntnisse und vorgeschlagenen Strategien nicht einfach nur diskutiert werden, sondern auch weiter verfolgt und umgesetzt werden.
Das beschloss der Gemeinderat, nachdem Studienleiter Klaus Mensing die Ergebnisse der zweieinhalbjährigen Datenerhebung und –auswertung vorgestellt hatte. Dieser Bericht kann auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden. Wichtig sei es aber auch, dass es jemanden gibt, der den Auftrag hat, an den Themen kontinuierlich weiter zu arbeiten, erklärten die Vertreter der verschiedenen Fraktionen. Diese Person soll nun von der Gemeindeverwaltung bis September ernannt werden, so dass die Empfehlungen der Studien in den Bereichen Wohnen, Gewerbeflächenentwicklung und Wirtschaftsförderung, Belebung des Ortskerns, die Zukunft der touristischen Angebote, aber auch soziale Infrastruktur weiterentwickelt und gegebenenfalls umgesetzt werden können. Schließlich, so der Experte, der eng mit Bad Laerer Gemeindevertretern, Landkreisvertretern und regionalen Immobilienspezialisten zusammengearbeitet hatte, betonte, dass die Vorlage der Studien nur ein Anfang sei. Jetzt müsse man die Entwicklungsziele weiter konkretisieren, Leitprojekte umsetzen, um Zeichen zu setzen, Vermarktung und Kommunikation etablieren bzw. optimieren.
Quelle:
http://www.noz.de/lokales/bad-laer/artikel/591655/bad-laer-fit-machen-fur-2030


„Eine Million vom Landkreis gut angelegt“

Kreisrat Muhle besucht SoleVital in Bad Laer

Bad Laer. „Unsere gemeinsamen Bemühungen haben sich ausgezahlt“ , bilanzierte Erster Kreisrat Stefan Muhle am Schluss des Rundgangs, „das Fördergeld vom Landkreis in Höhe von einer Million Euro ist hier gut angelegt.“ Gemeinsam mit den Mitgliedern der CDU-Fraktion im Bad Laerer Rat hatte er das neue, erst Anfang Februar in Betrieb genommene SoleVital in Bad Laer besichtigt und zeigte sich sichtlich beeindruckt: „Trotz Zeitdruck alles gut durchdacht – ganz toll!“

Aus dem gemeinsamen Handeln im Vorfeld, führte Muhle gegenüber der NOZ im Gespräch aus , sei neben der modernen Bauweise, dem freundlichem Ambiente im Inneren und der effektvollen Technik auch ein gutes Kurs-Konzept herausgekommen, das keine Konkurrenz zum Carpesol in Bad Rothenfelde darstelle: „Nicht gegeneinander arbeiten, sondern miteinander wollen wir die Bäder im Südkreis stark machen“, betonte er. Vor Ort habe er den Planungs- und Bauprozess begleitet und sei übrigens auch Ex-Bürgermeister Holger Richard dankbar für die gute Zusammenarbeit.

Freude über den Besuch des Ersten Kreisrats drückte CDU-Fraktionsvorsitzender Johannes Eichholz aus: „So können wir denen, die uns bei dem 9,5 Millionen-Projekt unterstützt haben, zeigen, was hier geleistet wurde. Wir sind allen außerordentlich dankbar dafür. „Im Übrigen sei man auch stolz, den Kostenrahmen nicht überschritten zu haben, fügte er mit Zustimmung seiner Fraktionskollegen an.

SoleVital-Betriebsleiterin Katharina Holtkötter führte die Gruppe durch das Haus, zeigte die Räume der Physiotherapie, der medizinischen Trainingstherapie, das große Erlebnisbecken, das Therapiebecken und schließlich mit Erläuterungen durch Laura Overlöper den Keller mit der imposanten Technik. „Hier war aus den Reihen der beeindruckten Betrachter zu hören, „sieht man erst richtig, wo das Geld geblieben ist.“

Nicht ohne Stolz wies Holtkötter ihre Gäste auf die aktuellen Benutzungszahlen hin: 170 Kurse pro Woche mit zwischen elf und 20 Teilnehmern seien ausgebucht, die Auslastung betrage 87 Prozent.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 25.02.2015, Red. Achim Köpp

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